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Ernährung nach TCM – Magenfeuer, Wärme, Frühstück und Trinken

Aktualisiert: vor 3 Tagen



Unsere Ernährung begleitet uns jeden Tag. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird dabei nicht nur betrachtet, was wir essen, sondern auch, wie, wann und in welcher Form wir Nahrung und Getränke zu uns nehmen.

 

Eine zentrale Rolle spielt dabei die sogenannte Mitte mit Magen und Milz. Besonders das Magenfeuer beschreibt in der TCM die wärmende und verarbeitende Kraft, die für die Aufnahme und Verarbeitung unserer Nahrung von Bedeutung ist.

 

Wärme, bekömmliche Mahlzeiten, ein bewusstes Frühstück und ein ausgewogenes Trinkverhalten können aus Sicht der TCM dazu beitragen, die Mitte im Alltag zu unterstützen.

 

Dabei geht es nicht um Verbote oder darum, alles perfekt zu machen. Vielmehr möchte ich dazu anregen, den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen und kleine Zusammenhänge selbst zu beobachten.

Wanderweg Vordertöss
Wanderweg Vordertöss

Die Mitte und das Magenfeuer

 

In der TCM werden Magen und Milz der sogenannten Mitte zugeordnet. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Aufnahme und Verarbeitung unserer Nahrung und werden mit dem Aufbau von Energie verbunden.

 

Das Magenfeuer kann man sich vereinfacht als die wärmende Kraft der Mitte vorstellen. Diese Wärme unterstützt aus Sicht der TCM die Verarbeitung der Nahrung.

 

Ist die Mitte gut unterstützt, kann die Verdauung besser fliessen und der Körper kann die Nahrung entsprechend seiner Bedürfnisse verarbeiten.

 

Auch in meiner Akupressur-Therapie spielt die Mitte eine wichtige Rolle. Eine gut unterstützte Mitte kann aus Sicht der TCM die Meridianarbeit sinnvoll begleiten.

 

Deshalb ist das Magenfeuer für mich ein zentraler Punkt, wenn es um Ernährung und die Unterstützung der Mitte geht.

Wärme unterstützt die Mitte

 

Aus Sicht der TCM wird Wärme mit Yang verbunden. Yang steht unter anderem für Wärme, Aktivität und Energie.

 

Deshalb werden warme und gekochte Mahlzeiten häufig als unterstützend für die Mitte betrachtet.

 

Geeignet können beispielsweise sein:

•Porridge oder warme Haferflocken

•Rührei oder andere Eierspeisen

•gekochtes Getreide

•Reis mit Gemüse

•Polenta

•Suppen

•gekochtes Gemüse

•warme Mahlzeiten allgemein

 

Auch die Zubereitungsart spielt eine Rolle. Kochen, Dämpfen oder längeres Garen werden in der TCM eher als erwärmend betrachtet.

 

Das bedeutet nicht, dass Rohkost, Salat oder Früchte grundsätzlich vermieden werden müssen. Vielmehr kann es interessant sein, wann und in welcher Form wir diese Lebensmittel essen.

 

Ein einfacher Impuls kann beispielsweise sein, eine Mahlzeit mit etwas Warmem zu beginnen.

Wanderweg Sagenraintobel
Wanderweg Sagenraintobel

Das Frühstück – warm in den Tag starten

 

Das Frühstück hat in der TCM einen besonderen Stellenwert. Das Morgenessen wird traditionell als wichtige Mahlzeit des Tages betrachtet, weil der Körper am Morgen nach der nächtlichen Ruhe wieder Nahrung und Energie aufnehmen kann.

 

Aus Sicht der TCM sollte das Frühstück deshalb möglichst warm und bekömmlich sein.

 

Geeignete Möglichkeiten können beispielsweise sein:

 

Porridge oder warme Haferflocken

Sie sind einfach zuzubereiten und können mit unterschiedlichen Zutaten ergänzt werden.

 

Rührei oder eine andere Eierspeise

Eine warme und unkomplizierte Möglichkeit, den Tag zu beginnen.

 

Getoastetes Brot mit Butter und Konfitüre

Auch ein einfaches Frühstück darf Platz haben. Entscheidend ist nicht, dass jede Mahlzeit kompliziert oder perfekt zusammengestellt wird.

 

Suppe

Gerade für Menschen, die morgens gerne etwas Herzhaftes essen, kann eine warme Suppe eine gute Möglichkeit sein.

 

Warmes Essen vom Vortag

Auch Reis, Gemüse oder eine andere warme Mahlzeit kann am Morgen gegessen werden.

 

Dabei geht es nicht darum, jeden Morgen dasselbe zu essen. Viel wichtiger ist die Frage:

 

Was bekommt mir am Morgen und womit fühle ich mich wohl?

Und wenn morgens kein Frühstück möglich ist?

 

Nicht jeder Mensch hat morgens gleich Hunger. Manche können früh am Morgen schlicht nichts essen.

 

Aus Sicht der TCM kann fehlender Appetit am Morgen ein Hinweis darauf sein, dass die Mitte beziehungsweise das Magenfeuer nicht optimal unterstützt ist. Das sollte jedoch nicht als Diagnose verstanden werden, sondern vielmehr als Beobachtung, der man einmal nachgehen kann.

 

Wer morgens nichts essen möchte oder kann, muss sich deshalb nicht zu einer grossen Mahlzeit zwingen.

 

Ein guter erster Schritt kann eine warme Tasse Tee sein.

 

Später, beispielsweise zum Znüni, kann dann etwas Bekömmliches gegessen werden.

 

Auch ein gesund belegtes Sandwich mit einem möglichst vollwertigen Brot kann dafür eine einfache Möglichkeit sein.

 

So könnte ein Morgen beispielsweise aussehen:

 

Morgens eine warme Tasse Tee – später ein bekömmliches Znüni.

 

Damit beginnt der Tag zumindest mit etwas Wärme im Magen und einer späteren Mahlzeit, wenn der Appetit vorhanden ist.

Wanderweg Sagenraintobel
Wanderweg Sagenraintobel

Frühstücksideen – was passt zur warmen Mitte?

 

Aus Sicht der TCM werden sehr kalte oder stark verarbeitete Frühstücksvarianten eher kritisch betrachtet.

 

Dazu gehören beispielsweise:

•regelmässig kalte Müesli

•Cornflakes und ähnliche Frühstücksprodukte

•sehr kalte Joghurtspeisen

•grosse Mengen Orangensaft

•sehr süsse Frühstücksprodukte

•Gipfeli und süsses Gebäck als regelmässiges Frühstück

•Energy Drinks

 

Das bedeutet nicht, dass ein Gipfeli oder ein Joghurt grundsätzlich „verboten“ wäre.

 

Essen darf Freude machen.

 

Es geht vielmehr darum, was regelmässig auf dem Frühstückstisch steht und ob die Ernährung insgesamt die Mitte unterstützt.

 

Gerade bei sehr kalten Lebensmitteln kann es interessant sein, einmal zu beobachten, wie der eigene Körper darauf reagiert. 

Tiefgekühltes und kaltes Essen – was sagt die TCM? 

 

In der TCM wird zwischen der tatsächlichen Temperatur eines Lebensmittels und seinem energetischen Temperaturverhalten unterschieden.

 

Sehr kalte oder tiefgekühlte Lebensmittel werden als kühlend betrachtet. Werden solche Speisen regelmässig und in grossen Mengen gegessen, kann dies aus Sicht der TCM die wärmende Kraft der Mitte und damit das Magenfeuer belasten.

 

Das bedeutet nicht, dass Tiefkühlprodukte grundsätzlich schlecht sind. Entscheidend ist auch hier die Häufigkeit und die Zubereitung.

 

Ein tiefgekühltes Gemüse, das anschliessend gekocht wird, ist beispielsweise etwas anderes als regelmässig direkt aus dem Kühlschrank oder tiefgekühlt konsumierte Speisen.

 

Die Frage könnte deshalb ganz einfach lauten:

 

Wie viel Kälte bekommt meine Mitte im Alltag eigentlich ab?

Wanderweg Sagenraintobel
Wanderweg Sagenraintobel

Milch und Milchprodukte aus Sicht der TCM

 

Auch Milchprodukte werden in der TCM anders betrachtet als in unserer westlichen Ernährungslehre.

 

In der TCM wird Milch beziehungsweise werden bestimmte Milchprodukte häufig mit Feuchtigkeit und Verschleimung in Verbindung gebracht. Besonders bei einem geschwächten Magen- und Milz-Qi kann eine regelmässig hohe Aufnahme von Milchprodukten aus TCM-Sicht belastend sein.

 

Das ist eine TCM-Betrachtungsweise und keine allgemeingültige Aussage darüber, dass Milch für jeden Menschen unverträglich oder grundsätzlich ungeeignet ist.

 

Auch hier kann die eigene Beobachtung interessant sein:

 

Wie fühle ich mich nach regelmässigem Konsum von Milch oder Milchprodukten?

 

Solche Beobachtungen können helfen, die eigene Ernährung bewusster wahrzunehmen.

Wasser – warum Trinken so wichtig ist

 

Wasser ist für unseren Körper lebensnotwendig. Es wird für zahlreiche körperliche Funktionen benötigt und unterstützt unter anderem den Transport von Stoffen, die Versorgung des Gewebes und die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten.

 

Auch für die Verdauung spielt eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr eine wichtige Rolle.

 

Unser Körper besitzt zudem keinen grossen Wasservorrat, aus dem wir uns über längere Zeit bedienen können. Deshalb ist es wichtig, regelmässig über den Tag verteilt zu trinken.

 

Das Durstgefühl entsteht dabei nicht erst dann, wenn dem Körper sehr viel Flüssigkeit fehlt. Der Körper verfügt über fein abgestimmte Mechanismen, die bereits auf Veränderungen im Wasserhaushalt reagieren.

 

Gerade das Gehirn ist besonders empfindlich gegenüber Flüssigkeitsverlusten.

 

Wasser ist deshalb kein nebensächlicher Bestandteil unserer Ernährung, sondern eine wichtige Grundlage für den gesamten Organismus.

Schmittenbach im Sagenraintobel
Schmittenbach im Sagenraintobel

Wasser trinken – aber auch das „Wie“ ist interessant

 

Aus Sicht der TCM ist nicht nur wichtig, dass wir trinken, sondern auch wie und wann wir trinken.

 

Sehr grosse Mengen Flüssigkeit auf einmal – insbesondere direkt zu einer Mahlzeit – können aus Sicht der TCM die Mitte belasten.

 

Deshalb kann es sinnvoll sein, die Flüssigkeit über den Tag verteilt zu trinken, anstatt erst am Abend grosse Mengen nachzuholen.

 

Auch sehr kalte Getränke werden in der TCM als kühlend betrachtet.

 

Ein Getränk bei Raumtemperatur oder leicht warm kann deshalb eine interessante Alternative zu eiskalten Getränken sein.

 

Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, während einer Mahlzeit gar nichts trinken zu dürfen. Ein paar Schlucke sind selbstverständlich möglich.

 

Entscheidend ist vielmehr das Mass.

Was passiert mit dem Magenfeuer bei zu viel Kälte?

 

Vielleicht lässt sich die TCM-Vorstellung des Magenfeuers mit einem einfachen Bild erklären:

 

Eine Flamme braucht eine gewisse Wärme, damit sie gut brennen kann.

 

Auch die Mitte wird in der TCM mit einer solchen wärmenden Kraft verbunden.

 

Regelmässig sehr kalte Speisen, tiefgekühlte Lebensmittel oder grosse Mengen kalter Getränke können diese wärmende Kraft aus Sicht der TCM belasten.

 

Deshalb kann es sinnvoll sein, im Alltag immer wieder Wärme zuzuführen:

•warme Mahlzeiten

•gekochte Lebensmittel

•warme Suppen

•warmes Frühstück

•warme Getränke

•Getränke nicht eiskalt trinken

 

Es geht nicht darum, Kälte vollständig aus dem Speiseplan zu verbannen.

 

Das Ziel ist nicht Verzicht, sondern ein gutes Gleichgewicht.

Schmittenbach im Sagenraintobel
Schmittenbach im Sagenraintobel

Ingwertee – eine wärmende Begleitung

 

Ingwer wird in der TCM dem heissen Temperaturverhalten zugeordnet. Deshalb wird Ingwertee als besonders wärmend betrachtet.

 

Ein einfacher Ingwertee kann aus einigen dünn geschnittenen Scheiben frischem Ingwer und heissem Wasser zubereitet werden.

 

Gerade am Morgen kann eine Tasse Ingwertee ein wärmender Impuls sein.

 

Ingwer hat allerdings auch ein scharfes und heisses Temperaturverhalten. Deshalb kann es angenehm sein, den Ingwertee mit etwas Honig oder Rohrzucker zu süssen. Dadurch wird die Schärfe etwas abgerundet.

 

Auch hier gilt:

 

Wärme bedeutet nicht automatisch: je mehr, desto besser.

 

Ingwertee sollte nicht literweise getrunken werden. Bei ausgeprägten Hitzezeichen oder Fieber sowie vor dem Schlafengehen ist Ingwertee nicht unbedingt die passende Wahl.

Nicht jeder „warme“ Tee wirkt wärmend

 

Ein wichtiger Unterschied in der TCM:

 

Die Temperatur des Getränks und sein energetisches Temperaturverhalten sind nicht dasselbe.

 

Ein Tee kann heiss getrunken werden und trotzdem ein kühlendes Temperaturverhalten haben.

 

Ein kleiner Überblick

 

Tee

Temperaturverhalten aus Sicht der TCM

Ingwertee

heiss / stark wärmend

Kamillentee

wärmend

Kräuterteemischung

neutral

Pfefferminztee

kühlend

Grüntee

kühlend

Früchtetee

kühlend

Schwarztee

kühlend

 

Gerade beim Früchtetee kann diese Information interessant sein. Viele Menschen sagen: „Ich trinke morgens einen warmen Tee“, ohne zu wissen, dass beispielsweise Früchtetee aus Sicht der TCM eher kühlend eingeordnet wird.

Wanderweg im Sagenraintobel mit dem Schmittenbach
Wanderweg im Sagenraintobel mit dem Schmittenbach

Kräuterteemischung – eine einfache Möglichkeit

 

Es muss am Morgen übrigens nicht immer Ingwertee sein.

 

Eine Kräuterteemischung kann ebenfalls eine schöne Möglichkeit sein. Verschiedene Kräuter können unterschiedliche Temperaturverhalten haben. Werden verschiedene Kräuter miteinander kombiniert, wird eine solche Mischung aus Sicht der TCM als neutral betrachtet.

 

Das macht eine Kräuterteemischung zu einer unkomplizierten Möglichkeit, am Morgen mit etwas Warmem in den Tag zu starten.

 

Und vielleicht ist genau das für manche Menschen der angenehmere Weg:

 

Nicht gleich alles verändern – einfach morgens eine warme Tasse Tee trinken.

 

Später kann dann ein bekömmliches Znüni folgen.

Tee bewusst geniessen – und auch einmal wechseln

 

Tee wird in der TCM nicht einfach nur als Getränk betrachtet. Je nach Pflanze und Temperaturverhalten kann er unterschiedliche Eigenschaften haben.

 

Deshalb finde ich den Gedanken interessant, nicht über längere Zeit immer denselben Tee in grossen Mengen zu trinken, sondern zwischendurch einmal zu wechseln.

 

Auch hier gilt:

 

Mehr ist nicht automatisch besser.

 

Eine Tasse Tee bewusst zu geniessen ist etwas anderes, als über den ganzen Tag hinweg literweise denselben Tee zu trinken.

 

Vielleicht darf Tee deshalb wieder etwas Besonderes sein:

 

bewusst ausgewählt, bewusst getrunken und immer wieder einmal gewechselt.

Schmittenbach im Sagenraintobel
Schmittenbach im Sagenraintobel

Die Jahreszeiten berücksichtigen

 

Auch die Jahreszeit spielt in der TCM-Ernährung eine wichtige Rolle.

 

Im Frühling können leichtere und frische Lebensmittel wie grünes Gemüse, Sprossen und etwas mehr Rohkost den Übergang in die wärmere Jahreszeit begleiten.

 

Im Sommer stehen eher kühlende und erfrischende Lebensmittel wie Früchte, Salate und leichte Speisen im Vordergrund.

 

Im Spätsommer wird in der TCM besonders die Mitte und damit eine harmonisierende Ernährung betont. Geeignet sind beispielsweise Getreide, Kürbis, Karotten, Süsskartoffeln und Hülsenfrüchte.

 

Im Herbst darf die Ernährung wieder etwas wärmender und befeuchtender werden, besonders wenn die Luft trockener wird. Geeignet sind beispielsweise Kürbis, Karotten, Süsskartoffeln, Hafer, Reis, Birnen, Äpfel und Nüsse. Auch Suppen und länger gegarte Gerichte passen gut in diese Jahreszeit.

 

Im Winter passen wärmende und kräftigende Speisen wie Suppen, gekochtes Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse oder länger gegarte Gerichte besonders gut.

 

Dabei geht es nicht um starre Regeln. Vielmehr lädt die TCM dazu ein, wahrzunehmen, was uns zu welcher Jahreszeit guttut.

Kleine Beobachtungen können viel verändern

 

Vielleicht braucht es gar keine komplette Ernährungsumstellung.

 

Manchmal beginnt Veränderung mit einer einzigen Frage:

Was könnte ich heute anders machen?

•Vielleicht eine warme Mahlzeit.

•Vielleicht ein Glas Wasser bei Raumtemperatur statt eiskalt.

•Vielleicht eine warme Tasse Kräutertee am Morgen.

•Vielleicht ein Ingwertee.

•Vielleicht ein warmes Frühstück.

 

Oder – wenn morgens kein Essen möglich ist – zunächst ein warmer Tee und später ein bekömmliches Znüni.

 

Solche kleinen Veränderungen können helfen, ein besseres Gefühl dafür zu entwickeln, was der eigenen Mitte guttut.

Wanderweg im Sagenraintobel mit dem Schmittenbach
Wanderweg im Sagenraintobel mit dem Schmittenbach

Ein kleiner Impuls für Ihren Alltag

 

Nehmen Sie sich vielleicht einmal ein paar Tage Zeit und beobachten Sie:

Wie starten Sie Ihren Morgen?

•Essen Sie etwas Warmes oder bekommt Ihr Magen am Morgen hauptsächlich kalte Nahrung?

•Welchen Tee trinken Sie?

•Ist er aus Sicht der TCM wärmend, kühlend oder neutral?

•Trinken Sie über den Tag verteilt oder hauptsächlich zu den Mahlzeiten?

•Wie fühlt sich Ihr Körper nach warmen Mahlzeiten an?

•Und was verändert sich, wenn Sie regelmässig Wärme zuführen?

 

Sie müssen dabei nichts erzwingen.

 

Vielleicht ist genau das der wichtigste Gedanke:

 

TCM-Ernährung ist keine Sammlung von Verboten. Sie ist eine Einladung, genauer hinzuschauen.

Eine gut unterstützte Mitte

 

Für mich steht bei diesem Thema das Magenfeuer und damit die Mitte im Mittelpunkt.

 

Aus Sicht der TCM unterstützt die Wärme die Verarbeitung der Nahrung und damit eine gut fliessende Verdauung. Eine gut unterstützte Mitte kann wiederum die Meridianarbeit im Rahmen der Akupressur-Therapie sinnvoll begleiten.

 

Wärme, Ernährung, Trinken und die eigene Lebensweise sind dabei nicht voneinander getrennt zu betrachten.

 

Es geht nicht darum, alles richtig zu machen.

 

Es geht darum, den eigenen Körper besser zu verstehen, Zusammenhänge wahrzunehmen und herauszufinden, was die eigene Mitte im Alltag unterstützt.

Schmittenbach im Sagenraintobel
Schmittenbach im Sagenraintobel

Hinweis

 

Dieser Beitrag vermittelt Zusammenhänge und Anregungen aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin. Er ersetzt keine medizinische Abklärung und keine individuelle Ernährungsberatung.

 

Ernährung und Trinkverhalten können im Rahmen meiner Akupressur-Therapie als ergänzende Impulse aufgegriffen werden, wenn dies zum persönlichen therapeutischen Prozess passt.

 

Die Inhalte basieren auf meiner Ausbildung und meinen Weiterbildungen im Bereich TCM-Ernährung sowie auf meinen persönlichen Erfahrungen in der Anwendung dieser Ernährungsweise.

Quellen / Weiterbildung

 

Die Inhalte basieren unter anderem auf meinen Weiterbildungen im Bereich TCM-Ernährung bei Pascal Barmet, Naturärztin Chinesische Medizin, Dipl. Ernährungsberaterin HF, Ausbildnerin mit eidg. Fachausweis und mehrfache Buchautorin, sowie auf entsprechender TCM-Fachliteratur.

Wanderweg Vordertöss
Wanderweg Vordertöss

 
 
 

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©2026 Yvonne Sandoz

"Viele meiner Naturbilder entstehen in Momenten des Innehaltens -

wenn ich einfach stehen bleibe, schaue und wahrnehme.

Diese Ruhe und Achtsamkeit begleiten auch meine Arbeit".

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